saftiges beef-brisket von gastprinzessin dila

beef brisket von dila vs kitchen

übern Tellerranddie nächste gastprinzessin übernimmt heute das zepter & führt uns an den grill: monica von dila vs. kitchen habe ich über das projekt „übern tellerrand“ kennengelernt. bei ihr ist ein ganzer haufen us-food zu finden & so hatte sie sofort jede menge ideen, was sie gerne hier schreiben möchte. geworden ist es dann ein saftiges fleisch – das passt ja hervorragend, oder nicht? vielleicht knabbere ich gerade in kalifornien an einem beef-brisket… :)

ich wünsch euch viel spaß beim blick über den tellerrand!

gastprinzessin dila kocht: saftiges beef-brisket

Meine Lieben – wie ihr wisst, hat sich die Sassi kürzlich in den wohlverdienten USA-Urlaub verabschiedet. Und damit ihre schicke Seite hier während ihrer Abwesenheit nicht verstaubt, springe ich heute einfach mal für sie ein. Ich muss ja sagen, ich bin ganz schön neidisch, dass die Sassi jetzt grad durch Amerika tingeln darf und nicht ich. Ich tröste mich aber mit der Tatsache, dass ich im September selbst dran bin und nach New York fliege. Und für all die Fernweh geplagten unter euch, die aktuell auch noch nicht weg können, habe ich heute ein typisch amerikanisches Rezept mit im Gepäck: ein saftiges Beef-Brisket vom Grill.

gastprinzessin dila kocht: saftiges beef-brisket

Von Brisket habt ihr sicher schon einmal im Fernsehen gehört. Es handelt sich hier um Rinderbrust und nach amerikanischer Tradition wird diese bei sehr niedriger Temperatur über einen langen Zeitraum im heißen Rauch auf dem Grill oder dem Smoker gegart. Brisket, Pulled Pork und Spareribs sind im Grunde die drei Gerichte, die bei keinem richtigen Amerikanischen BBQ fehlen dürfen. Das Brisket richtig zuzubereiten ist auch gar nicht sonderlich schwer. Alles was man dafür braucht ist ein Grill (Kugelgrill), Räucherchips und jede Menge Zeit.

gastprinzessin dila kocht: saftiges beef-brisket

Saftiges Beef-Brisket

Zutaten (für ca. 6 Portionen):
2,5 Kg Rinderbrust (mit Fettschicht), 4 TL Meersalz grob, 2 TL Chili-Pulver, 2 TL brauner Zucker, 2 TL Knoblauchpulver, 2 TL edelsüssen Paprika, 1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer, 4 EL Senf, Hickory-Holzspäne oder Räucherpellets, 500 ml Grillsauce

Als erstes mischt ihr euch einen Rub (trockene Würzmischung) aus dem Salz, dem Chili-Pulver, dem braunen Zucker, dem Knoblauchpulver, dem Paprikapulver und dem Pfeffer zusammen. Reibt das komplette Stück Rinderbrust gleichmäßig mit dem Senf und dem Rub ein und stellt mindestens für 6 Stunden kalt – besser wären sogar 8 Stunden oder gleich über Nacht.

Wenn die Würzmischung ausreichend lange in eingezogen ist, bereitet ihr den Grill vor. Ihr braucht zwingend einen Kugelgrill mit Deckel oder einen Smoker, sonst funktioniert das Ganze nicht. Den benötigten Rauch erzeugt ihr entweder mit Räucherchips oder mit Räucherpeletts in einer Räucherbox. Welche Variante ihr wählt ist euch überlassen. Wenn ihr einen richtigen Smoker habt, könnt ihr sogar auch mit ganzen Holzschaiten smoen. Sobald der Grill fertig vorbereitet ist legt ihr das gesamte Stück Rinderbrust in einer Alu-Grillschale auf den Grill (indirekte Grillzone) und lasst sie dort für ungefähr 4-5 Stunden bei einer Temperatur von ca. 110°C räuchern. Wichtig ist, dass ihr die Kerntemperatur im Auge behaltet. Diese sollte nach den 4-5 Stunden ungefährt 75°C erreicht haben. Wenn dies nach dieser Zeit noch nicht der Fall sein, lasst die Rinderbrust auf jeden Fall auf dem Grill bis ihr diese Temperatur erreicht habt. Wenn die 75°C schließlich erreicht sind nehmt ihr die Rinderbrust vom Grill herunter und wickelt sie in Alufolie ein. Nehmt diese am besten doppelt oder gleich dreifach – das isoliert gut. Die eingewickelte Rinderbrust kommt nun für weitere 2-3 Stunden wieder zurück auf den Grill und sollte so lange weiter garen bis die Kerntemperatur schließlich etwa 90°C beträgt. Ist dies geschafft, nehmt ihr das Brisket endgültig vom Grill herunter. Packt es aber noch nicht aus sondern lasst es unbedingt noch in der Alufolie, denn ganz fertig ist das Brisket noch nicht. Das gute Stück muss jetzt noch für weitere 1-2 Stunden ruhen damit sich das Fleisch wieder entspannt und sich die Fleischsäfte schön verteilen. Darüber, dass das Fleisch dabei auskühlen könnte braucht ihr euch keine Sorgen machen – es bleibt in jedem Fall warm.

Nach der letzten Ruhephase dürft ihr das gute Stück dann endlich auspacken. Ihr braucht es nun nur noch vorsichtig aufzuschneiden – am besten quer zur Faserrichtung. Die Ringerbrust schmeckt am besten, wenn ihr die Scheiben sehr dünn schneidet und lediglich einen simplen Salat dazu serviert. Wenn ihr unbedingt eine Sauce dazu haben wollt, dann könnt ihr entweder fertige BBQ-Sauce oder auch den Bratensaft aus der Alufolie dazu reichen.

zwergenprinzessin macht urlaub... gastprinzessin kocht!

Ja und das war auch schon unser kulinarischer Ausflug ins Land der unbegrenzen Möglichkeiten. Jetzt wisst ihr mit welchen Köstlichkeiten es sich die Sassi vermutlich gerade gut gehen lässt. Ich hoffe, ich habe sie würdig vertreten und euch hat mein Rezept gefallen. Für mehr amerikanische Sünden und allerlei anderer Leckereien schaut doch ruhig auch mal auf meinem Blog Dila vs. Kitchen vorbei. Ihr findet mich unter www.dilavskitchen.de.

Ganz herzliche Grüsse
Eure Dila

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