sieben sachen III

idee von der äußerst bezaubernden frau liebe, so gehts:

immer wieder sonntags… 7 bilder von sachen, für die ich an diesem tag meine hände gebraucht habe. ob für 5 minuten oder 5 stunden ist unwichtig.

sieben sachen.
kaffee & kuchen: wir haben papas taufkind inkl. seiner vier geschwister & eltern zu uns nach linz eingeladen. ziemlich viel trubel & aufregung! erste station: essen beim freiseder.

 

sieben sachen.
ferngesteuertes auto: währenddessen ein bisschen mit dem nagelneuen auto gespielt. der traum eines jeden vierjährigen (& einer gewissen siebenundzwanzigjährigen…).

 

sieben sachen.
drachen: zweite station war die grottenbahn auf dem pöstlingberg. eigentlich saßen wir ganz hinten beim schwanz, wei es dort “am coolsten” ist, aber danach haben wir uns noch sein gesicht angeschaut. der kann auch feuer speien! die größeren kids fanden das ganze ja “lahm & für babies”, aber unser täufling war so begeistert, dass er sogar ein zweites mal fahren wollte (& dann noch mal & dann noch mal & …).

 

sieben sachen.
fernrohr: beim aussichtspunkt haben wir uns durch ein fernrohr dann linz aus der nähe angeschaut. schon immer wieder ganz spannend seinen geburtsort von oben zu sehen! so ruhig dort. überhaupt: der pöstlingberg ist einer meiner absoluten lieblingsorte hier.

 

sieben sachen.
eintrittskarte: den höhenrausch während linz09 habe ich leider verpasst, aber jetzt hat es wenigstens beim “neuen” höhenrausch.2 geklappt. sehr sehenswert! und auch für die 5 kids superspannend. wenn auch ein bisschen feucht heute!

 

sieben sachen.
tonic: durchnässt zuhause angkommen habe ich mich mit dicken socken mal ein bisschen zum gestreiften kätzchen begeben & es so richtig durchgestreichelt.

 

sieben sachen.
abendessen: noch schnell vor dem tatort haben wir eine melone geschnibbelt & mit prosciutto verspeist. eines meiner liiiiiiieblingsessen, das kann ich euch verraten!


the dinner project: kw 16

the dinner project: kw 16.
ihr lieben! die letzte woche war der absolute wahn-siiiinn! in jeglicher hinsicht. wirklich! ich bin mit meinen eltern spontan nach ober- bzw. hochgurgl zum skifahren gefahren. wir hatten bei der abfahrt in linz kein quartier, keine ahnung wohin es uns überhaupt verschlagen wird, wie lange wir bleiben wollen, … gelandet sind wir im hotel edelweiß & gurgl, ein hotel in sichtweite zum bundessportheim, in dem mein vater 40 jahre zuvor gewohnt hatte, als er die skilehrerausbildung gemacht hat. superschön war es da.

& vor allem: es gab unglaublich viel zu essen. jeden haben sind wir in die bar gerollt, um einen gintonic als schlummertrunk hinunterzugurgln & jeden tag haben wir gejammert, aber immer wieder gab es solche köstlichkeiten, dass wir nicht nein sagen konnten.

abgesehen vom kulinarischen hochgenuß, war der skiurlaub aber auch nicht von schlechten eltern: wir haben rainer schönfelder & trainer-team kennengelernt {& durften mal seine trainingsstrecke fahren}, ich habe zum 1. mal in skischuhen sowohl walzer als auch rock’n'roll getanzt, gelernt wie man die anzahl der getrunkenen williamsbirnenschnäpse zählt, die frische luft genossen, einen sonnenbrand auf der nase gehabt, jeden tag im outdoor-pool schwimmen gewesen & überhaupt viel beim skifahren gelernt. es war einfach traumhaft. ein schöner saisonabschluss!

montag, 18.04.2011

vorspeise: feines tafelspitzsülzchen mit frühlingslauch-vinaigrette & knackigen blattsalaten. suppe: tomatencremesuppe mit obershaube. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet.  hauptgericht: schweinefilet im ganzen gebraten an zwiebel-specksauce mit butterspätzle & zuckererbsenschoten. dessert: mohr im hemd mit schlagobers & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

dienstag, 19.04.2011

vorspeise: gegrillter gemüsesalat mit pinienkernen, rucola & prociutto. suppe: schaumsuppe von der weißen zwiebel mit sprossen. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet. hauptgericht: gebratenes meerbarbenfilet auf spargelrisotto mit sherryschaum & sautiertem paprika. dessert: gebackenes vanilleeis mit banane, schokoladensauce& schlagobers & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

mittwoch, 20.04.2011

vorspeise: feiner krabbensalat im glas mit getoastetem ciabatta. suppe: ruclaschaumsuppe mit schollenfilet. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet. hauptgericht: rosa gebratene lammhuft an senfsauce mit belugalinsen & oberspolenta. dessert: kokoseistorte mit mango & hippengebäck & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

donnerstag, 21.04.2011

vorspeise: geräucherter hirschschinken & putenbrust mit apfel-sellerie-salat & sauce cumberland. suppe: schaumsuppe vom sauerrahm. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet. hauptgericht: gebratenes zanderfilet auf rahmigen majorankartoffeln mit rohnen & leichtem knoblauchschaum. dessert: rotweinbirne mit sabayon & rotweingelee & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

freitag, 22.04.2011

suppe: bierschaumsüppchen mit brotcroutons. vorspreise: gebratene jakobsmuschel auf rucolarisotto mit paradeiserbutter. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet. hauptgericht: rosa gebratener kalbstafelspitz an rosmarinjus mit rahmwirsing & pommes duchesse. dessert: feine dessertauswahl vom buffet & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

samstag, 23.04.2011

vorspeise: räucherfischtartar auf gurken-rohnencarpaccio & gemüsepesto. suppe: kohlschaumsuppe mit kräutern. zwischengericht: salat & antipasti vom buffet. hauptgericht: zarte roastbeeftranchen an pfeffersauce mit zuckererbsenschotengemüse & erdäpfelgratin. dessert: creme bruleé & auswahl gut gereifter käsespezialitäten vom brett.

sonntag, 24.04.2011

den letzten skitag haben wir in hochsölden beim gletscher verbracht. zum beenden der skisaison kann man natürlich nur eines essen: käsepätzle & danach einen germknödel sowohl mit butter als auch vanillesoße.


unser weihnachtsmenü 2010

es hat ein bisschen gedauert, alle rezepte zusammenzutragen, aber hier ist endlich der große weihnachtsbericht.
ilgesasa earl-style.
seit 5 jahren war die divingfamily das 1. mal wieder “so richtig” an weihnachten, also am 24.12. zuhause. sonst tingeln wir ja durch die weltgeschichte & feiern den heiligen abend meist mit haien, mantarochen & schildkröten unter wasser. umso aufgeregter waren wir also! meine kochlehrerin-mama & ich haben uns schon ein paar wochen zuvor zusammengesetzt & das menü besprochen, richtig festgelegt haben wir uns aber erst ein paar tage davor. viele rezepte haben wir aus den billakochzeitschriften genommen, manche ein bisschen abgewandelt. wir sind beinahe den ganzen tag in der küche gestanden, hatten aber jede menge spaß & beide haben wir viel gelernt!

sekt mit mango-himbeer-püree.

aperitiv

sekt mit mango-himbeeren-püree {restliche früchte von der nachspeise – s.u. – einfach mit dem zauberstab pürieren & mit sekt in die gläser füllen}.

schmuck.

kalte vorspeise

lachs-avocado-tartar mit limetten-crème-fraiche & kleinem salat
das dressing mit dem walnussöl war äußerst köstlich & passend zum lachstartar, wir haben das seitdem sogar noch mal nachgekocht. limetten-crème-fraiche hat auch gut mit dem tartar harmoniert.

weihnachtstisch.

warme vorspeise

gebratene king prawns im serrano-mantel auf zuckerschoten-minz-salat
ohne die shrimps wäre der salat wohl ein bisschen zu “strange”, aber als beilage war er 1) mal was anderes & 2) wirklich lecker. die zubereitung war im grunde auch easy.

schwarzer kater stanislaus...

hauptspeise

roastbeefbraten mit kartoffelgratin & in honig-butter gebratenen fisolen
auf das roastbeef waren mama & ich besonders stolz, denn es war für uns beide ein erstes mal. vielleicht haben wir deshalb aus lauter aufregung, dass alles so super geklappt hat, auf die remoulade am balkon vergessen. :D aber dafür haben wir das restliche roastbeef dann eben am nächsten tag kalt aufgeschnitten damit serviert.

tonic will auch mitfeiern.

nachspeise

schokokuchen mit mangos & himbeeren
ich habe den kuchen schon am vorabend gebacken {lässt sich auch gut aufbewahren}, an heiligabend haben wir dann die creme zubereitet – zum glück “ein bisschen” zu viel, denn da hätten wir uns alle reinlegen wollen. diese nachspeise ist von ILGESASA der absolute übertipp, denn wenn das einer nicht leiden kann, muß er oder sie wohl geschmacksverirrt sein. ;)

weihnachtstisch.
so, das war es unser menü. natürlich war es aufwändig & zwischendurch haben wir uns das gute alte fondue herbei gesehnt, aber im endeffekt würden wir es ohne zu zögern noch mal nachkochen. vielleicht ist ja für euch für die nächste festivität {muß ja nicht weihnachten sein!} das eine oder andere rezept dabei!


apfelstrudel panama-style

lang hat sie gedauert, die sommerpause. aber dafür habe ich jetzt ein gustostückerl für euch. meine kochlehrerin-mama zeigt auf einem katamaran mitten im nirgendwo vor der panamesischen küste wie man einen echten apfelstrudel in einer kombüse zubereiten kann. ich habe dieses video zwar schon auf divingfamily gezeigt, aber hier passt es doch ganz gut mit dem rezept her. abgeschrieben habe ich es übrigens aus dem gleichen lehrbuch, das auch mamas schüler mit mehr oder weniger freude tagtäglich in der betriebsküche anwenden müssen. aber ein paar tipps & änderungen haben wir auch vorgenommen. das rezept für den strudelteig könnt ihr übrigens auch für jede andere beliebige füllung anwenden!

& in zukunft verspreche ich auch wieder fleißiger zu posten. das dürfte mir aber nicht schwer fallen, denn jetzt kommt meine liebste jahreszeit mit feigen, kürbissen, & was die herbstliche küche sonst noch so alles hergibt. :)

rohe apfelfüllung:

750 g säuerliche äpfel {geschält, entkernt, blättrig geschnitten}, ca. 80 g kristallzucker {je nach säuregehalt der äpfel}, zimt, 70 g biskuitbrösel, 50 g rosinen, zitronenzesten, zitronensaft, rum, 50 g walnüsse {grob gehackt}

01 äpfel mit übrigen zutaten kurz vor der verwendung locker vermischen. für den alt-wiener apfelstrudel die füllung noch mit 125 ml sauerrahm besprenkeln.

butterbrösel:

60 g butter, 60 g semmelbrösel, 10 g zucker

02 fett erhitzen – brösel & zucker gut rösten, bis der zucker karamellisiert, die brösel knusprig sind & aromatisch duften.

strudelteig:

150 g glattes mehl, 2 el öl, salz, 100 ml lauwarmes wasser, mehl zum ausarbeiten, butter zerlassen oder öl für die form & zum bestreichen

03 glas- oder metallschüssel ins rohr stellen & bei 50°C erwärmen. alle zutaten zu einem glatten, seidigen, eher weichen teig verarbeiten.10 mal schlagen, 10 mal kneten, 10 mal! falls man kleben bleibt, ein bisschen mehl wieder einarbeiten. der teig muß relativ weich bleiben.

04 ein rundes, glattes laibchen (kugel) formen. oberfläche mit öl bestreichen & zugedeckt unter einem vorgewärmten geschirr mind. 30 min rasten lassen.

05 auf einem bemehlten strudeltuch (altes tischtuch oder zwei große geschirrhangerl gut bemehlen) gleichmäßig den teig so groß wie möglich ausrollen (achtung, darf nicht kleben bleiben!). die ränder mit öl bestreichen.

06 mit beiden handrücken unter den teig greifen & von der mitte aus gegen den rand hin durchscheinend dünn rechteckig ausziehen. kann man den teig nicht mehr in der hand halten, auf das tuch legen & am rand weiter ausziehen.

07 die füllung auf ein bis zwei dritteln der teigfläche verteilen. bei obstfüllungen den teig vor dem auftragen der füllung mit butterbröseln bestreuen. streichfüllungen wie topfen-, grieß-, mohnfüllungen u. ä. werden direkt auf den teig gestrichen.

08 die seitlichen & die unteren ränder hinein klappen. die restliche teigfläche mit zerlassener butter bestreichen (wichtig für blätterung!).

09 strudel mithilfe des tuches aufrollen.mit dem schluss nach unten in eine befettete pfanne oder auf ein befettetes randblech legen. mit zerlassener butter bestreichen – im vorgeheizten backrohr backen.

  • obststrudel: 180-200°C, ca. 40 min
  • strudel mit streichfüllung: 160-180°C, 50 min